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Master in Holzbau

BFH Biel, 2017

Der Hauptteil der Masteraufgabe kann hier runtergeladen werden (44.1 MB) und der Anhang „dokumentierte Holzbrücken“ hier (433.5 MB).

In den 90er Jahren wurde die Holzbrücke in Norwegen wiederentdeckt und gefördert. Die Masterarbeit erstellt 25 Jahre danach eine Momentaufnahme und hinterfragt das Wesen der Holzbrücken. Entlang einer ausgesteckten Reiseroute werden 72 Brücken dokumentiert und klassifiziert, in der Absicht Entwicklungslinien festzustellen und ein Verständnis für die Konstruktionen zu gewinnen. Jede Brücke wird anhand der Kriterien Typus, Kontext, Baugrund, Lagerung, statisches System, Fahrbahnplatte, Fahrbahnaufbau, Absturzsicherung und Holzschutz gesondert beschrieben, analysiert und klassifiziert. Diese Arbeit bildet ein eigenes Dokument (Anhang: „dokumentierte Holzbrücken“) 


Der Hauptteil der Aufgabe widmet sich der Kontextualisierung der Holzbrücke und der Suche nach Mustern. Sie zeigt Entwicklungslinien auf und kommentiert Eigenarten sowie Details des norwegischen Holzbrückenbaus. Neben dem Aufzeigen der Bogenbrücken als vorherrschendem Brückentyp, werden die Vorzüge der quer vorgespannten Holzplatte als Fahrbahnplatte beleuchtet. An gebauten Beispielen wird die Entwicklung von Details, die heute Standards darstellen, nachvollzogen. Mit wirtschaftlichen, topografischen und soziopolitischen Belegen kann aufgezeigt werden, dass die erhöhte Dichte der Holzbrücken in Südostnorwegen keinen Zufall darstellt, sondern einer identitätsstiftenden Natur entspringt. Die Entwicklung beruht in grossem Masse auf einer fördernden Bauherrschaft, die willig ist, Experimente einzugehen. Wirtschaft und Industrie zusammen mit Interessensverbänden und Bildungsinstituten treiben das Unterfangen an. Ebenso wichtig war die Akzeptanz der Bevölkerung. In diesem Sinne kann das skandinavische Modell durchaus als Vorbild dienen. 

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